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Nein, man kann sie nicht rauchen! Damit sollte die Standardfrage endgültig beantwortet sein! Es geht bei CANNABOARDS, den Skateboards aus Hanffasern mitnichten um Marihuana. Der Hanf - eine der ältesten Kulturpflanzen, die die Menschheit kennt- hat ganz andere, "berauschende" Eigenschaften, die sich die Cannaboard-Company zunutze macht. Die Fasern der Hanfstengel haben eine Zugfestigkeit, die nahezu einzigartig ist. In der Natur sind es lediglich noch ein paar Spinnenfäden, die den Hanf übertreffen. Darüberhinaus muß man sich dann schon der Kunstfasern KEVLAR usw bedienen. Über Jahrtausende haben sich die Menschen aber bei der Hanfpflanze bedient. Neben den Samen, aus denen heute noch hervorragendes, gesundes Öl gepresst wird, sind es vor allem Seile und Textilien, die aus der "Wunderpflanze" hergestellt werden. Die Gewebeart, aus der Cannaboards produziert werden, kam schon auf Christoph Columbus` Schiff als Segel zum Einsatz. |
| Hatten wir anfangs noch die Absicht, ausschließlich Hanf zu verwenden, mussten wir schnell lernen, dass dadurch die Decks zu schwer werden. Also haben wir uns entschlossen, ein Minimum an High_tech beizumischen. Etwa 5% beträgt heute der Anteil an Carbon und Kevlarfäden, der sich zwischen den Hanfgewebelagen befindet. Obwohl der Anteil so gering ist, ziehen sich doch - durch die unvorstellbare Feinheit dieser Fasern- ca 800 000 Meter davon durch jedes Cannaboard. |
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Das Ende der Fahnenstange ist aber noch lange nicht erreicht! Wir entwickeln ständig
weiter mit dem Ziel, irgendwann ein Deck herzustellen, das zu 100% aus schnell nachwachsenden
Rohstoffen besteht. Täglich werden wir dazu von Neuem angespornt durch die Meldungen über den Klimawandel und die fatalen Folgen der Abholzung von Urwäldern. Darüberhinaus ist es selbstverständlich für uns, dass wir unsere Rohstoffe aus der näheren Umgebung beziehen, soweit dies bis jetzt möglich ist. Wirklich ökologisch ist es nur dann, wenn lange Transportwege vermieden werden. Daneben werden wir auch peinlichst vermeiden, unsere Decks in extremen Billiglohnländern produzieren zu lassen. Es ist uns wichtig, dass wir mit unserem Produkten auch Arbeitsplätze schaffen und erhalten. |
Dahinter steckt natürlich auch ein Eigeninteresse: Wenn die Leute hier keine Arbeit haben und kein Geld verdienen, werden sie irgendwann auch keine Decks mehr kaufen können. Wir werden unseren, wenn auch nur ganz kleinen, Teil dazu tun, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken!
Charly Mueller
CANNABOARD






